Achtsame Kommunikation

Wir lernen, wie wir grundsätzlich, aber auch gerade in schwierigen und angespannten Situationen behutsam und doch klar miteinander sprechen können. An eigenen praktischen Beispielen aus dem Alltag üben und erfahren wir, wie wir so zuhören können, dass wir den anderen wirklich verstehen. Und wir lernen, uns selbst so auszudrücken, dass wir gehört und verstanden werden. Auf diese Weise tragen wir alle ein bisschen dazu bei, dass unsere Umgebung friedlicher und harmonischer wird.

Methoden

  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Rollenspiel
  • MBSR (Stressbewältigung durch Achtsamkeit)

Selbstreflexion ist eine wichtige Voraussetzung für eine kooperative und konstruktive Konfliktbewältigung. Denn nur, wenn wir uns selbst kennen, unsere Gefühle und Bedürfnisse und unsere Gewohnheiten, haben wir die Chance, unser Verhalten bewusst zu steuern:

Was macht mir Angst? Wann werde ich wütend oder ärgerlich? Wie nehme ich diese Gefühle wahr? Wie gehe ich damit um? Was sind meine Bedürfnisse? Erlaube ich mir überhaupt, welche zu haben? Wie drücke ich sie aus?

Empathie

In die Mokassins des anderen treten heißt, sich in die Situation und Gefühlslage des Gegenübers hineinversetzen, um ein tiefes Verständnis zu entwickeln. Letzten Endes unterscheiden wir uns nicht so sehr voneinander in unserem Wunsch, zufrieden und glücklich zu sein und schmerzhaftes Erleben zu vermeiden. Dadurch kann ein Gefühl der Verbundenheit entstehen, das eine Konfliktbewältigung erleichtert.

Konfliktgespräche führen

  • Kritik formulieren in einer wertschätzenden Haltung und ohne den anderen abzuwerten.
  • Feedback geben: was gefällt mir gut, was nicht so gut und was ist mein Verbesserungsvorschlag?
  • Eigene Gefühle und Bedürfnisse ansprechen und Bitten formulieren.
  • Auch im Ärger einen klaren Kopf behalten und das Ziel einer Einigung zur beiderseitigen Zufriedenheit im Auge behalten
  • Wertschätzung ausdrücken für das, was mir am anderen gefällt, gut tut.